Allgemein

Um den Blog hier lebendig …

… zu halten, empfahl mir gestern eine Freundin mal was zu schreiben auf diesem Blog!

„Ja was denn? Interessiert doch eh keine Sau, was hier steht.“ War meine mißgemute Antwort. Ja fast schon beleidigte Erwiderung.

Sie müssen wissen, allzuviele Besucher weisen meine Statistik-Angaben nämlich nicht aus. Circa 12 Besuche aus Norwegen, 10 aus Deutschland (danke an meinen ersten Follower) 2 aus der EU (whatever that means, Deutschland befindet sich schließlich auch in der EU) und 4 aus China! Ja, China. Die mögen wohl die hübschen Bildchen. In welchem chinesischen Norwegen-Reiseführer die wohl auftauchen werden? – Das war mein erster Gedanke. Mein zweiter war, ja mein Gott, Satan oder was weiß ich wer, es gibt mehr als eine Milliarde Chinesen, da wird es ja wohl auch einen des Deutschen mächtigen geben, der vier Items meines Blogs anklickt, bzw. nach dem ersten Klick kapiert, was hier vor sich geht und dann interessiert weiterklickt. Mir wäre es auch egal, wenn die Bilder woanders auftauchen oder benutzt werden. Habe damit wenig Probleme.

Aber meine Freundin hatte eine prima Idee: „Naja, du könntest, da es sich ja um einen Autorenblog handelt, ein paar Kurzepisoden zu deinen Held(in)en deines Buches, bzw. deiner zukünftigen Bücher, verfassen und hier posten.“

„Tja, da ist was dran meine Liebe …“ Sagte ich. Und fuhr fort: „Aber fühlen sich meine Leserinnen und Leser nicht verarscht, wenn ich hier weitere Geschichtchen veröffentliche, die eigentlich in das bezahlte Buch gehören täten“?

„Nein, überhaupt nicht, liebe Stine!“ Sie lächelte mich gewinnend an. „Denn dein Büchlein ist ja weder dünn noch teuer und vielleicht werden Leserinnen und Leser herangezüchtet, wenn du hier auf deinem Blog so nette Geschichtchen oder Dialoge mit deinen Protagonisten niederschreibst. Erstens könntest du neue Fans gewinnen und zweitens würden sich sozusagen „alte Fans“ – also bestehende Buchkäuferinnen – darüber freuen, nochmals mit den sehr sympathischen Protagonisten konfrontiert zu werden. Was denkst du?

„Na, schauen wir mal …“

„Beschreib doch mal einen Abend zwischen der Mari und dem Stian (die, die das Buch kennen, in dem die beiden vorkommen, werden happy sein, die, die die beiden noch nicht kennen, werden totaaaaal aufgeregt mit den Hufen scharren, und nix anderes mehr wollen, als das Buch runterladen.“ Da musste meine gute Freundin selber lachen. Völlig ausgeschlossen, dass das erfolgversprechend ist.

„Aber ich spoilere doch dann.“ Hielt ich dagegen. „Die Leute, die die Geschichte noch nicht kennen, werden wissen, dass die beiden was miteinander haben – was immer auch es sei…!“

„Genau! ‚Was immer auch es sei‘! Ich denke, du verrätst nicht zu viel. Aber denk dran, das hier könnten auch Zwölfjährige lesen, du solltest  moderater formulieren und Handlungen beschreiben, die für jüngeres Volk geeignet sind und es nicht völlig aus der Bahn werfen. Also zurückhaltender, als in deinem Roman, wo es ja heiß her geht …“ Warnte sie mich.

„Sooo wild ist es auch nicht.“

Aber unbeirrt fuhr sie fuhr: „Und außerdem!…“ Sie hielt die Weiterführung ihrer Gedanken in der Schwebe. „… und außerdem klagst du doch immer über mangelnde Ideen. Hier könntest du also kreativ sein und dich in der Ausarbeitung lustiger oder gar feinsinniger Dialoge üben.“

Wow, daran habe ich noch gar nicht gedacht! Ich bin ja noch neu in diesem Metier. Ich sagte artig zu ihr: „Danke Sweety! Das ist eine gute Idee.“

Und machte mich ans Werk. Was raus kommt, gibt es die Tage zu lesen …

 

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